Die ersten Gedanken

Als ich im Sommer 2004 die Diagnose Diabetes mellitus Typ 1 bekam, hatte ich, um ehrlich zu sein, keine Zeit darüber nachzudenken, was da nun passiert mit mir und meinem Körper.

Mir ging es gut. 

Ich kam sofort in eine Klinik, in der einige Test gemacht wurden, um zu sehen, ob es wirklich die Erkrankung ist. Die Bestätigung bekam ich bald ...

Sofort wurde ich in ein Zimmer verfrachtet, es wurden die grundlegenden Schulungen mit mir gemacht, ich lernte mein Essen abzuwiegen und nach Broteinheiten zu berechnen.

Ich wurde von heut auf morgen in diese neue Situation geschmissen. Ich musste von jetzt auf gleich meine Lebensweise ändern, die zu dem Zeit echt eine Katastrophe war.

Zuhause angekommen, begriff ich immer noch nicht, was da passiert. Aber eins wusste ich: Ich habe keine Luft zum Atmen.

Neben den Problemen in der Familie, keinen Freunden und das Mobbing in der Schule kam jetzt noch das dazu. Und ich hatte eigentlich so gart keine Zeit, mich mit dem gedanken abzufinden, ein lebenlang mit der Krankheit zu leben.

Aber ich musste es .... irgendwie ... ich funktionierte nur noch ,,, wie eine Maschine ...

 

 

Carpe Diem

Eure Emmi

9.10.15 21:28

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